In einer Symbiose von Erzählungen, Gedichten, Originaltönen, authentischen Fotos, Musik, Klang- und Bildinstallationen nähert sich die Reihe Musik&Lyrik dem Werk und Leben von Vertretern der Weltliteratur.

Czernowitz: Die Stadt der Dichter

“Mein Vaterland ist tot sie haben es begraben im Feuer / Ich lebe in meinem Mutterland Wort”. Das Heimatland, dessen Verlust die Dichterin Rose Ausländer in diesen Zeilen beklagt, ist die Stadt Czernowitz. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die frühere Hauptstadt der Bukowina ein Zentrum deutschjüdischer Lyrik, in dem die Literatur mit Namen wie Rose Ausländer (1901-1988), Paul Celan (1920-1970) und Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942) eine Blüte erlebte. Johanna Rieken und Christel Thoma stellen in ihrem Programm die drei Künstler vor. Ein Abend voll Poesie. Begleitet werden sie von dem Freiburger Gitarristen Peter Kleindienst.

“Worte als Heimat. In den Werken spiegelten sich alle Höhen und Abgründe des Lebens, Leid und Trauer, aber auch Liebe und Glück.” –Badische Zeitung

Zwischen den Welten

15 Jahre ist Nelly Sachs alt, als sie den Roman „Gösta Berling“ von Selma Lagerlöf liest. Sie beginnt selbst zu schreiben und schickt der von ihr verehrten Lagerlöf 1921 ihr erstes Buch. Die beiden Frauen haben sich nie getroffen und waren doch in ihren Biografien schicksalhaft miteinander verbunden. In einer Symbiose von Erzählungen, Gedichten, Originaltönen, authentischen Fotos, Musik sowie Klang- und Bildinstallationen näherte sich das Programm diesen zwei Frauen der Weltliteratur. Die Rezitationen von Johanna Rieken werden musikalisch interpretierend und improvisierend von dem Gitarristen Peter Kleindienst begleitet.

“Weltliteratur vollendet zum Leben erweckt…hier konnten Welten verschmelzen.” –Badische Zeitung

“Eine eindrucksvolle Reise.”–Haller Tagblatt

“Die Zuhörer waren von der Intensität der Wortbilder und Lebensgeschichten beeindruckt.” –Badische Zeitung